12,9km und 831Hm

Nach der großen Wanderung am Tag zuvor haben wir es erstmal langsam angehen lassen und morgens gelesen und entspannt. Am Mittag wollten wir dann zwei eher abgelegene Geocaches einsammeln. Dafür bin ich aus dem Schwarzwassertal auf das Walmendingerhorn aufgestiegen und der Lieblingsmensch ist mit dem MTB zur Seilbahn und mit dieser dann hochgefahren.

Zum ersten Mal in diesem Urlaub hatten wir wirklich sommerliche Temperaturen. Bei der Tour auf den Hohen Ifen hatte ich die Sonneneinstrahlung etwas unterschätzt und aufgrund der fehlenden Kopfbedeckung und Sonnencreme abends Kopfweh und einen leichten Sonnenbrand. Dieses Mal also war ich brav eingecremt und hatte ein Bufftuch auf meinem Kopf, sobald ich den waldigen Abschnitt des Weges verlassen hatte. Außerdem wollte ich es etwas langsamer angehen lassen, weil ich am Tag zuvor wieder mal sehr flott unterwegs war (zumindest im Aufstieg…).

So richtig langsam war ich dann trotzdem nicht und erreichte die obere Walmendinger Alpe statt nach einer Stunde nach 40 Minuten.

Von da ging es ohne Schatten weiter bis zum Gipfel.

Ich merkte direkt, dass ich gar nicht mehr richtig an Sonne und Hitze gewöhnt bin und es war entsprechend anstrengend. Der Wanderweg endet auf dem breiten Zugangsweg kurz unter der Bergstation der Seilbahn. Dort wartete der Lieblingsmensch auf mich und wir stiegen zusammen auf den Gipfel. Die Aussicht war toll und es war gar nicht so voll, wie wir befürchtet hatten. So konnten wir eine kleine Pause machen, einen Gipfelschluck genießen und schließlich ein Gipfelfoto ohne andere Personen drauf machen.

Nun wollten wir zum Geocache an der alten Lüchlealpe absteigen. Auf dem Weg dorthin kamen wir mit drei sehr netten Wanderern ins Gespräch, Auslöser des Gesprächs war das Schwärmen über Kaiserschmarrn. Eva, Gunter und Fritz waren über die untere Strecke auf dem Weg zur Schwarzwasserhütte, wo sie übernachten wollten. Und wiedermal war die Welt sehr klein: Gunter hat wie wir in Bochum studiert und Eva und Gunter und wir haben denselben Nachnamen. Bis zum Geocache unterhielten wir uns hervorragend und wir fanden es sehr schade, dass wir nicht noch ein Stück weiter zusammen wandern konnten. Da wir aber nach Mittelberg unterwegs waren, trennten sich am Geocache unsere Wege, aber nicht ohne das Austauschen von Handynummern.

Nun folgte ein ziemlich langer Abstieg, zunächst über einen Wanderweg und dann über einen breiteren Schotterweg, der schließlich in den Höhenpanoramaweg mündete. An der Sonnaalpe verließen wir diesen Weg, um am Abstiegsweg nach Mittelberg noch einen Cache mitzunehmen. Dieser befand sich auf einem Baum. Leider konnte ich ihn trotz Kletteraktion nicht finden. Schließlich ließen wir es bleiben, weil ich ja noch mit dem Bus zurückfahren musste und es schon recht spät dran war.

In Mittelberg schwang der Lieblingsmensch sich auf sein MTB und ich stieg in den Bus Richtung Riezlern. Dieser hatte leider viel Verspätung, sodass ich in Riezlern keinen Anschluss mehr bekam. Nach 18 Uhr will scheinbar niemand mehr Richtung Ifen fahren, weswegen es wohl keinen Bus in diese Richtung mehr gibt. Also holte mich der Lieblingsmensch mit dem Auto an der Breitachbrücke ab.

Wirklich ärglich fand ich die verloren gegangenen Masken, die ich beim Abstieg eingesammelt hab. Seit inzwischen über einem Jahr müssen wir die nun schon mit uns tragen, da muss es ja wohl möglich sein, sie so einzustecken, dass man sie nicht verliert. Es ist ja blöd genug, dass wir aufgrund der Pandemie so viel zusätzlichen Müll produzieren, aber dann sollte dieser ja nicht auch noch in der Natur landen. Kann doch nicht so schwer sein!

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