Morgens haben wir es gemütlich angehen lassen und erst noch gelesen und Kaffee getrunken. Das Wetter war inzwischen schön geworden, also machten wir uns schließlich fertig. Der Plan war, dass der Lieblingsmensch seine Schuhe weiter einlaufen konnte.

Mit den Rädern ging es über den Rohrweg Richtung Mittelberg. Am großen Ahorn gibt es inzwischen Liegen und ein Tretbecken und einen Geocache, den wir natürlich gleich einsammelten.

Von Mittelberg fuhren wir weiter Richtung Baad und stellten die Räder schließlich auf dem Parkplatz am Anfang vom Gemstelboden ab.

Nun ging es ein Stück entlang der Breitach hinein ins Gemsteltal. Wir wählten zunächst den linken Weg. Dieser führte mit stetiger Steigung immer entlang des Gemstelbachs durch den Wald. Er war gut zu laufen und auch recht gut besucht.

Schließlich kommt man aus dem Wald heraus und das ganze Tal öffnet sich vor einem. Links erheben sich der Elferkopf und der Zwölferkopf, zur Rechten blickt man auf den großen und den kleinen Widderstein, alles sehr beeindruckende Berge. Der Weg führt nun etwas entfernt vom Bach weiter. Schließlich kommt man an der Naturalpe Gemstel-Schönesboden vorbei, wo schon einige unserer Mitwanderer einkehrten. Auf der anderen Seite des Bachs sah man bereits den Rückweg. Außerdem liegt dort Bernhards Gemstelalp. Wir wollten aber weiter zur hinteren Gemstelalpe. Nach der Überquerung des Gemstelbachs war es nun nicht mehr weit. Wir machten eine kurze Pause und ich verspeiste mein mitgebrachtes Vesper, weil ich das nicht mehr wieder mit zurücknehmen wollte.

Die hintere Gemstelalpe erreichten wir nach wenigen Minuten. Sie liegt sehr idyllisch und der Germknödel, der mein Vesper ergänzte, war total lecker. Nach dieser köstlichen Pause machten wir uns auf den Rückweg, den wir über den anderen Weg angingen. Dieser war viel weniger genutzt, was uns gut gefiel.

© lieblingsmensch

Bald erreichten wir wieder unsere Räder und machten uns auf den Rückweg. Am Tretbecken hielten wir nochmal an und kühlten unsere Füße. Zurück am Haus war ich so froh, dass ich inzwischen auch ein E-Bike habe. Die Steigungen sind wirklich nicht zu unterschätzen. Außerdem konnten wir die Rucksäcke bequem im Anhänger transportieren, was immer angenehmer ist, besonders, wenn man keine Radhosen trägt.

Den Rest des Nachmittags verbrachten wir nochmal mit Lesen. Am Abend konnten wir dann endlich grillen, denn das Wetter war weiterhin schön.

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