Wir mussten recht früh aufstehen, weil wir spätestens um 9:15 Uhr an der Fähre in Port Ellen sein mussten. Also frühstückten wir um 7:15 Uhr ein letztes Mal in Alis und Garys Küche und genossen alles noch einmal abschließend. Um kurz nach acht waren wir startklar und wurden herzlich verabschiedet. Egon bekam seinen eigenen Schlüsselanhänger geschenkt und besteht jetzt darauf, seinen eigenen Schlüssel zu bekommen. Es war echt traurig, wieder gehen zu müssen. Wir wären gern noch länger geblieben.

Auf der Fähre war es richtig warm, sodass wir die ganze Zeit draußen sitzen und schwätzen konnten. In Kennacraig angekommen, verabschiedeten wir uns, denn unsere Freunde waren ja erst am Anfang ihres Urlaubs und fuhren nun weiter nach Fort William.

© lieblingsmensch
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Einen ersten Stopp machten wir an der Fyne Ale Brewery und stöberten durch den Shop. Dann ging es weiter zur Auchentoshan Distillery, die in Glasgow ist. Leider konnten wir nicht kurzfristig an einer Führung teilnehmen. Also machten wir ein kleines Tasting mit drei Whiskys und nahmen uns ein zweites Flight als Driver’s Drams mit. Wir probierten den Dark Oak, der uns sogar ganz gut gefiel, den Three Wood und das Distillery Cask 25yo. Alles keine schlechten Whiskys, aber irgendwie nicht unser Geschmack, weil sie alle nach hinten raus eine bittere Note haben. Auf dem Tresen im Tasting Room stand eine Flasche kalt gestellt in Eis. Sie hatte ein Cabernet Sauvignon Finish. Natürlich fragten wir danach und durften in der Tat probieren. Beim Riechen hat man tatsächlich als erstes Weißwein in der Nase und geschmacklich war er gar nicht schlecht.

© lieblingsmensch
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Da wir im ganzen Urlaub noch keine Fish and Chips gegessen hatten, planten wir es für diesen Abend und es bot sich an, dies in Annan zu tun, da das dortige Café Royal dafür ausgezeichnet worden war. Sie haben allerdings nur bis 19 Uhr geöffnet und als wir in Glasgow in einen Stau gerieten, dachten wir schon, dass wir es nicht schaffen würden, zumal wir doch nochmal tanken mussten. Um 18:40 Uhr erreichten wir Annan und bekamen noch unser Essen. Es war lecker, aber ist auch nichts, was wir jeden Tag haben müssten.

Unsere Unterkunft war direkt ums Eck. Wir nahmen nur Übernachtungssachen und die Taschen mit dem Whisky mit rein, denn unser Auto musste an einer gut befahrenen Straße parken. Wir schlossen deshalb auch die Fahrräder auf dem Fahrradträger nochmal zusätzlich ab. Den restlichen Abend verbrachten wir mit Schreiben und Lesen.

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