Inzwischen hab ich mich ganz gut an die Zuckerfreiheit und die reduzierten Kohlenhydrate im Alltag gewöhnt, ich denk gar nicht so recht drüber nach und außer, dass ich ab und zu mal in die eine oder andere Zuckerfalle tappe, klappt es ganz gut.

Eine neue Herausforderung war nun der Besuch bei meinen Eltern und Freunden in der alten Heimat. Meine Eltern sind fleißige Leser meines Blogs, was meinen Vater schon dazu veranlasste, besorgt zu fragen, was ich denn überhaupt noch essen könne. Diese Sorge hat sich hoffentlich als unbegründet herausgestellt, denn mit ein wenig Vorbereitung war das gar nicht so schwierig.

Ich hab ein Lowcarb-Brot gebacken und mitgenommen. Bei der Geburtstagsparty in der Verwandtschaft hab ich im Vorfeld angekündigt, dass ich keinen Kuchen brauche und fürs Abendessen hab ich mir ein Vesper gerichtet und mitgenommen. Beim Essen bei meinen Eltern hat meine Mutter mehr Gemüse gemacht, den Fisch hab ich durch Tempeh ersetzt und den Reis als Beilage einfach weggelassen.

Auch beim Auswärtsessen war es gar nicht so kompliziert. Bei Hans im Glück kann man auf der Homepage die Nährwerte ausrechnen lassen und Burger ohne Brot essen. In Düsseldorf waren meine Schwester und ich mittags im Greentrees, wo es lauter gesunde Sachen gibt. Abends sind wir ins Sattgrün gegangen. Da kann man von einem tollen veganen Büffet selbst wählen und ich hab einfach Reis, Kartoffeln und Nudeln weggelassen und auf den Nachtisch verzichtet. Die Auswahl im Sattgrün ist so toll, dass Verzicht das falsche Wort in dem Zusammenhang ist. In Heidelberg gab es im Café Schiller sogar heiße Schokolade ohne Zucker.

Insofern hat sich für mich gar nicht so viel verändert. Als Veganerin bin ich eh daran gewöhnt, mein Essen im Voraus zu planen und ggf. auch mitzunehmen. Und solange man Zutritt in eine Küche und einen Supermarkt in greifbarer Nähe hat, ist es sowieso einfach. Diese Erfahrung hat mich darin bestärkt, dass meine neue Ernährungsweise alltagstauglich und auf Dauer durchführbar ist.

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