Israel 2019/20 – Vom Toten Meer nach Jerusalem

Der neue Tag begrüßte uns mit strahlendem Sonnenschein und angenehm warmen Temperaturen. Leider mussten wir unsere hübsche Unterkunft schon wieder verlassen. Auch wenn der Ort kaum auf einer Karte auftaucht und auch die Wetter-App im Handy ihn nicht kennt, uns hat es gut dort gefallen.

Als erstes wollten wir nacharbeiten, was am Tag zuvor aus zeitlichen Gründen nicht mehr geklappt hat. Also sind wir nochmal Richtung Süden nach En Gedi gefahren. Dort haben wir uns auf den Weg zu Davids Wasserfall gemacht. Der Weg dorthin war sehr hübsch angelegt, auch ging man auf anderem Weg zurück. Man konnte sich richtig gut vorstellen, dass David sich hier vor Saul versteckt haben mag.

Es hätte hier noch mehrere spannende Wanderwege gegeben, aber dafür fehlte uns leider die Zeit. Wir machten uns also auf Richtung Norden, nach Qumran. Das Gelände dort ist total riesig. Eine der Höhlen, in denen die Rollen gefunden wurden, kann man unmittelbar sehen. Weiter Richtung Berge beginnen Wanderwege. Dort gibt es auch Haken zum Abseilen. Wir haben Leute gesehen, die das gemacht haben, das sah sehr spannend aus! Ich bin dann noch ein Stückle weiter hoch geklettert, um einen Geocache zu finden. Das ist mir nicht gelungen, dafür hab ich ein deutsches Pärchen gestört, die wohl glaubten, ungestört zu sein. Am Eingang zum Gelände waren wir dann aber noch erfolgreich mit einem einfachen Geocache.

Das nächste Ziel war nun das Israel-Museum in Jerusalem, in dem es eine Ausstellung zu den Qumranrollen gibt, den Shrine of the Book. Vom Toten Meer ist man wirklich recht schnell in Jerusalem, so dass wir noch genügend Zeit hatten, neben dem Shrine of the Book auch Teile der Archäologieausstellung und die über das Jüdische Leben anzuschauen. Wir sind bis zur Schließung des Museums geblieben und hätten noch viel mehr Zeit gebraucht.

Nun haben wir erstmal in der Unterkunft eingecheckt und uns einen Tipp fürs Essen geben lassen. In der First Station gab es eine ganze Auswahl an Restaurants. Wir haben uns für Abu Shukrif und damit zur Abwechslung für Falafel und Hummus entschieden. Außerdem hatten wir Tabouleh, was zu unserer Verwunderung hauptsächlich aus Petersilie bestand. Damit war der Lieblingsmensch raus, aber ich fand es erstaunlich lecker. Nebenan im Bio-Supermarkt haben wir noch kurz fürs Frühstück eingekauft. Auf dem Rückweg haben wir noch Baklava besorgt, damit klang der Abend süß und gemütlich aus.

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