Israel 2019/20 – Akko und Rosch haNikra

Heute ging es nach dem wieder sehr leckeren Frühstück Richtung Küste. In Akko fanden wir tatsächlich einen kostenlosen Parkplatz am Rande der Altstadt. Zumindest behauptete das ein ansässiger Händler und außerdem war der Ticketautomat eh kaputt.

Direkt am Parkplatz war der eine Eingang zum Templertunnel. Wir haben gleich ein Kombiticket gekauft. Der Tunnel wurde als Abkürzung zum Hafen genutzt. Es gab freies WiFi und man konnte QR-Codes scannen, durch die man dann Informationen in kleinen Videos erhielt.

Am anderen Ende herausgekommen wollten wir uns auf den Weg zur Kreuzfahrerstadt machen. Dabei stellten wir fest, dass man sich nur ganz schwer orientieren konnte, weil man ja nur durch enge, hohe Gassen unterwegs war und gar keinen Überblick bekam. Eigentlich wollten wir noch einen Cache mitnehmen. Den haben wir zwar nicht gefunden, sind dafür aber an tollen Gestaltungen eines Künstlerprojektes vorbeigekommen.

Auf dem weiteren Weg sind wir dann auch durch die Markthallen gekommen, wo man gefühlt alles kaufen kann. Die Kreuzfahrerstadt ist ein großes Gelände. Man kann sich einen Audioguide leihen, der einen durch die unterirdischen Räume führt und man bekommt so einen guten Überblick. Es war sehr gut gestaltet und echt spannend. Es gibt wohl auch noch Bereiche, die erst noch ausgegraben werden müssen.

Danach hatten wir erstmal Hunger und sind einer Empfehlung aus einem Reiseblog gefolgt, der Humus Said sehr gelobt hatte. Tatsächlich stand die Schlange bis auf die Straße und wir mussten eine Weile warten, aber das hat sich absolut gelohnt, denn Humus und Mashawsha waren total super lecker. Trotz mehrfachem Genuss des guten Gerichts kann ich mich allerdings ja noch immer nicht mit mir selbst einigen, ob man Hummus nun mit einem oder zwei m schreibt.

Gut gestärkt haben wir zunächst einen Geocache gesucht und gefunden und sind dann noch auf die Stadtmauer gestiegen und haben die Aussicht genossen. Das Museum Treasures in the Wall haben wir nach einem sehr kurzen Durchgang direkt wieder verlassen, weil es nichts Sehenswertes bot. Auf dem Weg zum Auto haben wir noch ein wenig Baklava gekauft.

Nun ging es noch nach Rosch haNikra. Dort wollten wir die Grotten anschauen. Als wir ankamen, war der Ticketschalter schon geschlossen. Im Souvenirladen bekamen wir den Tipp, zur Seilbahn runterzulaufen. Dort tat sich zunächst nichts. Dann tauchte eine Reisegruppe aus Kanada auf, deren Leiterin erreichte, dass wir noch zusammen mit ihnen nach unten fahren konnten. Sie schaffte es auch, dass der Infofilm nochmal gezeigt wurde. Die Grotten konnten wir nicht vollständig besichtigen, da es zu stürmisch war. Umso eindrücklicher spürte man die Gewalt des Wassers, das mit Macht in die Grotten drang. Einer aus der kanadischen Gruppe wurde komplett durchnässt!

Die Grotten liegen direkt an der Grenze zum Libanon. Die Briten hatten hier in der Mandatszeit Tunnel für eine Eisenbahnverbindung errichtet. Über diese sind u.a. auch Juden aus Nazideutschland nach Israel geschmuggelt worden. Diese Verbindung besteht heute natürlich nicht mehr, die Tunnel wurden gesprengt. Stattdessen steht man unmittelbar unter den Grenzbefestigungsanlagen zum Libanon.

Zurück im Kibbutz haben wir an einem Abendessen in Buffetform teilgenommen, bei dem der Großteil der Speisen vegan war. Vor lauter Begeisterung hab ich nicht alle Gerichte fotografiert, sondern sie einfach genossen. Der Schokokuchen am Ende war der Hammer.

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