Wir hatten unser köstliches Frühstück um halb 8. Danach haben wir alles zusammengepackt, die in Etosha verbotenen Plastiktüten tief im Koffer versteckt und alles ins Auto geräumt. Beim Bezahlen haben wir noch Fotos mit Elsie und Egon gemacht. Es ist uns richtig schwer gefallen zu fahren, weil es uns so gut dort gefallen hat. Es war definitiv die schönste Unterkunft des ganzen Urlaubs und hat die Teufelskrallen Tented Lodge auf Platz 2 verwiesen. Es wär schön gewesen, wenn wir jetzt noch ein, zwei Tage nur zum Ausruhen und zum Verarbeiten der ganzen Eindrücke dort gehabt hätten.

Nun führte uns der Weg zum zweiten Mal nach Etosha, nur sind wir dieses Mal selbst in den Park gefahren. Am Gate mussten wir direkt das Permit ausfüllen, die anderen Autos müssen in der Zeit einfach warten. Zunächst ging es nach Okaukuejo. Dort sind wir erstmal zur Filling Station. Knapp 20 Liter tanken hat locker 20 Minuten gedauert. Danach sind wir ins Touristenbüro, um das Permit zu bezahlen, was nochmal genauso lange gedauert hat, weil die Schlange so lang war, man dieses Bezahlen aber nur an einem der drei geöffneten Schalter machen konnte.

Wir hatten uns entschieden, nach Tipps von Guide Theo, die Hauptstraße nach Namutoni zu nehmen und bestimmte Wasserlöcher anzufahren. Am Nebrowni-Wasserloch waren wir gestern ja bereits, da es aber direkt an der Straße lag, haben wir es nochmal mitgenommen. Es gab aber nichts Besonderes zu sehen, also sind wir bald weitergefahren. Dann sind wir von der Hauptstraße abgefahren und haben drei beieinander liegende Wasserlöcher mitgenommen mit zahlreichen Springböcken, Gnus, Zebras, Oryxen und auch einzelne Kudus.

Das nächste Wasserloch war Rietfontein. Dort war eine Gruppe von Elefanten zu beobachten. Einer hat sich ausgiebig geduscht. Unterwegs sind uns immer wieder unterschiedliche Tiere am Straßenrand oder auf der Straße begegnet, natürlich total viele Springböcke, aber auch Zebras, Giraffen und Gnus und einmal Schwarznasen-Impalas.

Am Etosha Lookout konnte man zum ersten Mal richtig über die Etosha-Pfanne schauen. Bis man nah dran ist, sieht es aus, als wäre sie voller Wasser. Total surreal.

Danach haben wir einen Rastplatz aufgesucht. Dieser hatte ein richtiges Toilettenhäuschen und überdachte Bänke. Er war auch nicht eingezäunt. Dort haben wir auch einen Geocache gefunden. Außerdem haben wir gevespert.

Dann gings zu Springbokfontein, wo wir zum ersten Mal Kuhantilopen gesehen haben. Beim Wasserloch Okerfontein standen sechs Elefanten, die ganz nah am Parkplatz waren. Die haben wir eine ganze Weile beobachtet. Einer kam bis auf ungefähr 10 Meter ans Auto heran. Total beeindruckend.

In Namutomi haben wir einen kurzen Klostopp gemacht. Dort liefen lauter Zebramangusten rum.

Nun sind wir zum Onkoshi-Camp abgebogen. Beim Wasserloch Klein Okevi standen total viele Autos und es waren keine Tiere zu sehen. Klarer Fall für Löwe. Ich hab die Löwin schließlich entdeckt, sie war aber mit bloßem Auge kaum zu sehen. Fürs Foto hat es leider nicht gereicht. Die letzte Strecke bis zum Camp war ziemlich ruckelig. Einmal stand eine Giraffe mitten auf der Straße.

Das Camp liegt direkt an der Pfanne und ist ein staatliches Camp. Die Zelte stehen auf Stelzen und sind total ulkig eingerichtet. Wir sind auf die Terasse des Restaurants gegangen, um den Sonnenuntergang zu beobachten. Danach sind wir gleich zum Essen geblieben. Das Essen war in Ordnung, aber stand in keinem Vergleich zu den bisherigen privaten Unterkünften. Hier wird um zehn auch der Strom abgeschaltet. Da er aus Generatoren kommt, hätte man sonst auch keine Chance, die Ruhe zu hören, da sie sehr laut sind.

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