Namibia 2019 – Von Sawkopmund zum Erongo-Gebirge

Heute lag wieder eine Fahrtstrecke vor uns, deshalb waren wir wieder zeitig beim Frühstück. Danach haben wir alles ins Auto gepackt und nach einem kurzen Tankstopp ging es Richtung Hentis Bay. Wir hatten uns für diese Strecke anstatt der direkten über die B2 entschieden, weil die B2 immer ziemlich voll sein soll und wir auf dem Weg noch zur Spitzkoppe wollten.

Zwischen Swakopmund und Hentis Bay liegen vier Schiffswracks am Ufer, die recht sehenswert sein sollen. Irgendwie haben wir aber nur das letzte entdeckt. Dort haben wir dann einen kleinen Fotostopp eingelegt. Vorher wollten wir noch einen Geocache bei einem kleinen Leuchttürmchen heben, aber die Wachhunde waren uns dann doch nicht geheuer.

Von Hentis Bay war die Straße dann wieder eine Schotterpiste. Es gab so gut wie keinen Verkehr und irgendwann kamen wir auch wieder unter der Wolkendecke hervor und hatten blauen Himmel. Die Spitzkoppe und die Pondokberge waren schon von weit entfernt erkennbar, das sie hoch aus der völlig flachen Umgebung herausragen. Die Höhe täuscht allerdings auch, denn die Spitzkoppe ist 1759 Meter hoch, das Umland liegt aber bereits auf ungefähr 1000 Metern. Wir sind zunächst zur Rezeption gefahren und haben das Permit bezahlt und eine Karte bekommen. Unser erstes Ziel war das Bushman Paradise. Dort musst man ziemlich steil hinaufklettern, es gab nur eine Kette zum Festhalten. Das bin ich allein angegangen. Oben angekommen, wurde ich von einem Guide in Empfang genommen, der meinte, ich sollte noch etwas warten, da weitere Leute kämen und er dann mit uns allen die Führung machen würde. Ich hab dann ziemlich lang gewartet und mich dabei selbst umgeschaut. Die Zeichnungen hab ich auch so gefunden und fand sie schon ohne Erklärungen sehr beeindruckend. Ich bin dann wieder runter, weil alles einfach zu lange dauerte. Unten hab ich dann noch nach einem Geocache gesucht, nur um festzustellen, dass ich ihn vermutlich von oben hätte angehen müssen. Dafür hab ich aber Klippschliefer gesehen.

Nun sind wir zu den alten Gräbern gefahren, bei denen nicht viel zu sehen war und ihre Bedeutung blieb uns in Ermangelung von Erklärungstafeln verschlossen. Dort war aber sonst niemand und so haben wir erstmal gevespert. Danach sind wieder weiter zum Little Bushman’s Paradise gefahren. Hier haben wir eine persönliche Führung bekommen und nicht nur Erklärungen zu den Zeichnungen bekommen, sondern auch zu den Klicklauten in den verschiedenen Stammessprachen. Total spannend, auch wenn wir beim Versuch die Klicklaute nachzumachen kläglich gescheitert sind. Im Anschluss haben wir noch die Felsenbrücke besucht, sehr beeindruckend. Von dort wollte ich noch einen Geocache heben, hab mich dabei irgendwie verklettert und wär fast nicht mehr runtergekommen, da rauf ja immer leicher ist als runter. Uns wurde dann klar, dass wir komplett um die Felsgruppe herumfahren mussten, um an den Cache zu gelangen. Von der richtigen Seite war es dann nur eine kleine Kletterpartie.

Schließlich haben wir uns auf den Weg zur nächsten Unterkunft, der Hohenstein-Lodge, gemacht. In Usakos haben wir noch schnell getankt und um kurz vor fünf waren wir an der Lodge. Das Zimmer ist sehr hübsch eingerichtet, das Bett hat einen Himmel aus Moskitonetzen. Ich hab direkt eine kleine Waschaktion gestartet, es hatte sich ein bissle was angesammelt, da es in Swakopmund viel zu feucht war und nix getrocknet wäre. An der Rezeption hatten wir gesagt bekommen, dass es um halb 7 Abendessen geben würde. Wir waren pünktlich da, haben von der Terasse noch eine Gruppe Streifengnus beobachtet. Bis es Essen gab, war es fast halb 8. Ich habe wieder vegetarisch bekommen und es war sehr lecker.

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