Nach unserer Wanderung am Tag zuvor gönnten wir unseren Füßen ein wenig Erholung und haben einen Tag typisches Touristenprogramm gemacht.

Zunächst sind wir aber nach Puerto del Carmen gefahren, um an einem Geocaching-Event teilzunehmen. Eine deutsche Familie hatte eingeladen am Strand das alte Jahr mit einem Sekt zu verabschieden. Dort trafen wir tatsächlich Leute aus sehr unterschiedlichen Ländern. Und dabei wurde wieder mal klar: Geocacher sind in der Regel Nerds, allerdings solche, die nach draußen gehen 😀 Leider war es so windig, dass man nicht baden durfte.

Auf dem Weg zu den Höhlen, die wir besuchen wollten, haben wir noch ein paar kleine Caches mitgenommen.

Zunächst haben wir Jameos del Agua besucht. Diese Höhle gehört, wie auch die zweite, zu einem unterirdischen Tunnelsystem, das sich vom Vulkan Monte Corona über Kilometer bis zum Meer erstreckt und durch einen Lavafluss entstanden ist. Jameos del Agua wurde vom Künstler César Manrique gestaltet. Die Höhle ist wirklich sehenswert. Was mich allerdings noch mehr beeindruckt hat als die künstlerische Gestaltung, sind die Krebse, die im kleinen See in der Höhle wohnen. Dabei handelt es sich um Albinokrebse, die sonst nur im Meer ab einer Tiefe von 2000 Metern vorkommen. Sie sind tatsächlich ganz weiß. Der See wird durch Meerwasser gespeist, das durch die Steine sickert.

Die zweite Höhle – Cueva de los Verdes – ist nicht künstlerisch gestaltet, sondern in ihrem Originalzustand. Man wandert unterirdisch in dem Lavatunnel herum und das Grün, dem die Höhle ihren Namen verdankt, wird nur in bestimmten Lichtverhältnissen sichtbar. Die Führung war etwas anstrengend, da die Touristenführerin einen komischen Verstärker benutzte, der es manchmal echt schwierig machte, sie zu verstehen. Aber insgesamt war es ein sehr beeindruckendes Erlebnis.

Für beide Höhlen gab es je einen Earthcache, die wir natürlich mitgenommen haben.

Danach entschieden wir uns, etwas essen zu gehen. Bald sollte sich herausstellen, dass das eine ganz dumme Idee war, denn am Silvesternachmittag waren die meisten Restaurants geschlossen, weil sie abends dann für die Silvesterparty wieder öffneten. Im Endeffekt sind wir in Costa Teguise gelandet und waren dort essen. In Ermangelung an echten veganen Optionen hatte ich Guacamole und Pommes. Die Guacamole war allerdings sehr hübsch angerichtet und satt geworden sind wir auch.

Da wir keine Lust auf Partys hatten, haben wir den letzten Abend des Jahres im Jacuzy und unserer gemütlichen Jurte verbracht.

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