Arm- und Knielinge oder das Ende des Sommers

Für meine Draußen-Aktivitäten besitze ich so einiges an Ausrüstung. Diese wird sehr regelmäßig benutzt und auch ständig gewaschen und muss somit einiges aushalten.
Es gibt so das eine oder andere Teil, das ich erst im Laufe der Zeit zu schätzen gelernt habe. So auch die Armlinge fürs Radfahren. Zeit dieses Kleidungsstück aus seinem Schattendasein zu befreien und hier mal in den Focus zu stellen.

Ich bin ein Sommer-Mensch. Wenn es warm ist, geht es mir grundsätzlich schonmal gut und auch Hitze kann ich eigentlich gut aushalten. Und auch wenn ich Ganzjahres-Radfahrerin bin, liebe ich doch nichts mehr als zu einer Ausfahrt in Top und Shorts starten zu können und keine zusätzliche Kleidung mitnehmen zu müssen. Diese Zeit geht für dieses Jahr immer deutlicher ihrem Ende entgegen, denn es ist gerade morgens schon richtig frisch.
Gut, wenn man dann die entsprechende Ausrüstung parat hat. Und gerade in dieser spätsommerlichen Übergangszeit sind die Armlinge und ggf. auch Knie- oder Beinlinge unersetzlich. Natürlich könnte man auch eine langärmlige Jacke anziehen. Mir geht es aber beim Radfahren oft so, dass es gerade an den Armen schneller frisch wird, da diese ja in der Regel nicht so viel tun haben. Eine Jacke wäre dann schon zu warm, die Armlinge sind perfekt.
Meine Armlinge sind von Vaude, eine Marke, die ich nicht nur aufgrund der Qualität der Produkte, sondern auch wegen ihrer Firmengrundsätze sehr schätze. Die Armlinge sitzen gut und rutschen nicht, was ich wichtig finde, da rutschende Armlinge beim Fahren wirklich nerven und außerdem höchst lächerlich aussehen. Bei meinen Armen sind sie angenehm lang und halten so auch die Handgelenke warm. Wenn es im Verlauf der Tour dann zu warm wird, kann man die Armlinge einfach runterschieben. Zusammengerollt sind sie nur noch „eine Hand voll“ und passen prima in die Trikottasche, so lassen sie sich auch gut zur Sicherheit mitnehmen.


Knielinge und Beinlinge funktionieren ähnlich gut, auch wenn ich persönlich finde, dass sie unter Shorts einen komischen Abdruck machen, zumindest an meinen Oberschenkeln. Aber auch wenn der Style immer mitfährt, ist Frieren natürlich keine Option. Und gerade die Knie sind ja von Natur aus wenig geschützt und reagieren gern mal empfindlich auf Kälte, weswegen Knielinge hier einen guten Zweck erfüllen.
Im Winter, wenn die Temperaturen unter den Nullpunkt fallen, ziehe ich die Arm- und Beinlinge dann oft als zusätzliche Schicht an, da sie sich natürlich auch unter langen Kleidungsstücken tragen lassen.

Mir fällt es nicht leicht, den Sommer hinter mir zu lassen und einzusehen, dass ich wieder mehr anziehen muss auf dem Rad. Wenn die Ausrüstung dann nicht nur funktional ist, sondern auch gut aussieht, fällt es mir gleich leichter, sie auch zu nutzen. Meine Arm- und Knielinge sind zwar einfach schwarz, passen durch diese Schlichtheit aber zu meinen sämtlichen anderen Sachen. Insofern kann ich sagen: willkommen Herbst, ich bin vorbereitet.

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