Heute sind wir zunächst getrennter Wege gegangen: meine Schwester ist auf den E5 zurückgekehrt um nach Bregenz zu laufen. Ich bin mit Bus und Bahn nach Feldkirch gefahren, um hoffenlich neue Schuhe zu kaufen. Da ich in den letzten Monaten hauptsächlich barfuß oder in Barfußschuhen gelaufen bin, vermute ich den Grund für meine Probleme mit den Wanderschuhen darin, dass sich meine Füße verändert haben. Von Vivobarefoot hat es auch Wanderschuhe, ein entsprechendes Fachgeschäft gibt es eben in Feldkirch. Und das Fahren mit öffentlichen Verkehrsmitteln in anderen Gegenden und Ländern find ich eh ganz spannend, also bin ich hingefahren. Die Wanderschuhe hab ich dann tatsächlich bekommen und direkt angezogen. Es hat einfach nur gut getan. Nach dem Kauf hab ich mir Kaffee und Kuchen im netten Café April gegönnt und danach noch das Blasenpflastersortiment des örtlichen dm aufgekauft.

Mit dem Zug ging es nun nach Bregenz. Dort hab ich erstmal einen Geocache gehoben, mit dem dicken Rucksack auf dem Rücken gar kein so leichtes Unterfangen. Mit meiner Schwester war ich im Lieblingscafé verabredet. Die Wartezeit hab ich genutzt, um mein Vesper zu verspeisen. Wir haben dann Kaffee, Salat und Eis (Sorte Basilikum!) genossen. Danach hat meine Schwester sich noch eine neue, dünnere Kappe gekauft. Die andere haben wir mit meinen alten Wanderschuhen und dem zweiten Taschenmesser per Post nach Hause geschickt. Ansonsten hatten wir nix dabei, auf was wir hätten verzichten können. Außer den Jacken. Aber man weiß ja nie.

Danach haben wir uns auf den Weg nach Lochau zur Unterkunft gemacht. Unterwegs war der See dann so verlockend, dass wir nochmal reinhupfen mussten. So schön erfrischend. Nach einem kurzen Proviantkauf im Supermarkt sind wir dann zur Unterkunft. Sie ist im 5. Stock und bietet einen tollen Ausblick über den See. Wir haben erstmal geduscht und gegessen. Danach war nur noch Füße pflegen und hochlegen angesagt, was mit Bier natürlich noch besser geht.

Alles in allem bin auch ich heut ungefähr zehn Kilometer gelaufen. Zum Einlaufen der neuen Schuhe eine gute Strecke. Meine Knöchel haben Ruh gegeben, aber gerade die Blasen am linken Fuß sind natürlich weiterhin zu spüren, sie sind ja einfach da. Insgesamt merken wir vor allem das zusätzliche Gewicht des Rucksacks als Belastung für Füße und Gelenke. Außerdem macht uns die Hitze arg zu schaffen, gerade in den Nachmittagsstunden raubt sie uns die letzten Kräfte.

Morgen steht uns die längste Etappe mit den meisten Höhenmetern bevor. Wir wollen richtig früh starten, um der Hitze weitestgehend aus dem Weg zu gehen. Ob meine neuen Schuhe und ich die Strecke schaffen, bleibt abzuwarten. Zur Not muss ich irgendwo auf den Bus gehen. Schad wär es allemal, da es morgen nach drei total flachen Etappen mit viel Asphalt endlich in die Berge geht.

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